Weihnachtskekse selber zu machen ist einfacher als du denkst! Mit einfachen Zutaten, etwas Geduld und unseren erprobten Rezepten verwandelst du deine Küche in eine duftende Weihnachtsbäckerei. Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du köstliche Plätzchen zauberst, die nicht nur gut schmecken, sondern auch das Herz erwärmen.
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Die Magie der Weihnachtsbäckerei: Mehr als nur Kekse
Weihnachtskekse sind mehr als nur süße Leckereien. Sie sind ein Symbol für Wärme, Geborgenheit und die Freude am gemeinsamen Backen mit Familie und Freunden. Der Duft von Zimt, Vanille und frischen Zitronen erfüllt das Haus und weckt Kindheitserinnerungen. Das Verzieren der Kekse mit bunten Streuseln und Zuckerguss ist ein kreativer Akt, der Jung und Alt gleichermaßen begeistert. Lass dich von uns inspirieren und entdecke die Freude am Selbermachen von Weihnachtskeksen!
Warum Weihnachtskekse selber backen?
Selbstgebackene Weihnachtskekse sind nicht nur ein Zeichen der Wertschätzung, sondern bieten auch zahlreiche Vorteile:
- Frische Zutaten: Du entscheidest, was in deine Kekse kommt und kannst hochwertige, frische Zutaten verwenden.
- Individuelle Gestaltung: Ob glutenfrei, vegan oder mit speziellen Gewürzen – du kannst die Rezepte an deine Bedürfnisse und Vorlieben anpassen.
- Gemeinsame Zeit: Das Backen mit der Familie ist eine wunderbare Möglichkeit, Zeit miteinander zu verbringen und schöne Erinnerungen zu schaffen.
- Weniger Zusatzstoffe: Im Vergleich zu gekauften Keksen enthalten selbstgebackene Kekse weniger Konservierungsstoffe und künstliche Aromen.
- Das perfekte Geschenk: Liebevoll verpackte Weihnachtskekse sind ein persönliches und geschmackvolles Geschenk für Freunde, Familie und Kollegen.
Grundausstattung für deine Weihnachtsbäckerei
Bevor du mit dem Backen beginnst, solltest du sicherstellen, dass du die richtige Ausrüstung hast. Keine Sorge, du brauchst keine teuren Profi-Geräte. Mit ein paar grundlegenden Utensilien bist du bestens gerüstet:
- Rührschüsseln: In verschiedenen Größen, um Zutaten zu vermischen und Teig anzurühren.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine: Für die schnelle und einfache Zubereitung von Teigen.
- Messbecher und Waage: Für das genaue Abmessen der Zutaten.
- Teigroller: Zum Ausrollen des Teigs in der gewünschten Dicke.
- Ausstechformen: In verschiedenen weihnachtlichen Motiven, um deine Kekse zu gestalten.
- Backbleche: Am besten mit Backpapier belegt, um das Anhaften der Kekse zu verhindern.
- Kuchengitter: Zum Auskühlen der Kekse.
- Spritztüten und Tüllen: Für die detaillierte Verzierung mit Zuckerguss.
- Plätzchendosen: Zur Aufbewahrung der fertigen Kekse.
Die besten Rezepte für Weihnachtskekse
Hier sind einige unserer Lieblingsrezepte für Weihnachtskekse, die garantiert gelingen und für weihnachtliche Stimmung sorgen:
Klassische Butterplätzchen
Butterplätzchen sind der Klassiker unter den Weihnachtskeksen und dürfen auf keinem Plätzchenteller fehlen. Sie sind einfach zuzubereiten und lassen sich vielfältig verzieren.
Zutaten:
- 250 g weiche Butter
- 125 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Ei
- 500 g Mehl
- 1 Prise Salz
Zubereitung:
- Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen.
- Ei hinzufügen und gut verrühren.
- Mehl und Salz mischen und unter die Butter-Zucker-Mischung kneten, bis ein glatter Teig entsteht.
- Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
- Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit Ausstechformen deiner Wahl ausstechen.
- Die Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 8-10 Minuten backen, bis sie goldgelb sind.
- Die Plätzchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und nach Belieben mit Zuckerguss, Schokolade oder Streuseln verzieren.
Zarte Vanillekipferl
Vanillekipferl sind ein Muss für alle Vanilleliebhaber. Ihre zarte Textur und der intensive Vanillegeschmack machen sie zu einem unwiderstehlichen Genuss.
Zutaten:
- 280 g Mehl
- 100 g gemahlene Mandeln
- 80 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 200 g kalte Butter, in Stücke geschnitten
- 1 Prise Salz
- Puderzucker und Vanillezucker zum Wenden
Zubereitung:
- Mehl, Mandeln, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel mischen.
- Butterstücke hinzufügen und alles zu einem krümeligen Teig verkneten.
- Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen.
- Den Teig portionsweise zu Rollen formen und diese in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
- Die Scheiben zu Kipferln formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
- Im vorgeheizten Ofen bei 170°C (Ober-/Unterhitze) ca. 10-12 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind.
- Die noch warmen Kipferl mit Puderzucker und Vanillezucker bestäuben.
Aromatische Zimtsterne
Zimtsterne sind der Inbegriff von weihnachtlichem Geschmack. Ihre würzige Note und die charakteristische Sternform machen sie zu einem echten Hingucker.
Zutaten:
- 3 Eiweiß
- 1 Prise Salz
- 250 g Puderzucker
- 1 TL Zimt
- 350 g gemahlene Mandeln
Zubereitung:
- Eiweiß mit Salz steif schlagen.
- Puderzucker langsam einrieseln lassen und weiterschlagen, bis die Masse glänzt und Spitzen bildet.
- Ca. 3-4 EL des Eischnees für die Glasur beiseite stellen.
- Zimt und Mandeln unter den restlichen Eischnee kneten.
- Den Teig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie ca. 5 mm dick ausrollen.
- Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
- Die Sterne mit dem restlichen Eischnee bestreichen.
- Im vorgeheizten Ofen bei 150°C (Ober-/Unterhitze) ca. 12-15 Minuten backen.
- Die Zimtsterne auf dem Blech auskühlen lassen.
Lebkuchenherzen
Lebkuchenherzen sind nicht nur lecker, sondern auch eine wunderschöne Dekoration. Mit bunten Zuckerguss und Streuseln verziert, sind sie ein echter Blickfang.
Zutaten:
- 250 g Honig
- 75 g Zucker
- 75 g Butter
- 1 Ei
- 500 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- 1 TL Lebkuchengewürz
- Zuckerguss und bunte Streusel zum Verzieren
Zubereitung:
- Honig, Zucker und Butter in einem Topf erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
- Die Mischung etwas abkühlen lassen und dann das Ei unterrühren.
- Mehl, Backpulver und Lebkuchengewürz mischen und unter die Honig-Mischung kneten, bis ein glatter Teig entsteht.
- Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen.
- Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Herzen ausstechen.
- Die Herzen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 10-12 Minuten backen.
- Die Lebkuchenherzen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und nach Belieben mit Zuckerguss und Streuseln verzieren.
Tipps und Tricks für perfekte Weihnachtskekse
Mit diesen Tipps und Tricks gelingen deine Weihnachtskekse garantiert:
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- Kalte Zutaten: Verwende für Mürbeteig immer kalte Zutaten, um zu verhindern, dass der Teig zu weich wird.
- Kühlzeit: Lasse den Teig vor dem Ausrollen ausreichend lange im Kühlschrank ruhen. Dadurch lässt er sich besser verarbeiten und die Kekse behalten ihre Form.
- Gleichmäßiges Ausrollen: Rolle den Teig gleichmäßig aus, damit die Kekse gleichmäßig backen.
- Backzeit im Auge behalten: Achte genau auf die Backzeit, da die Kekse schnell zu dunkel werden können.
- Kühl lagern: Bewahre die fertigen Kekse in einer luftdichten Dose auf, um sie vor dem Austrocknen zu schützen.
Die Krönung: Kekse liebevoll verzieren
Die Verzierung ist das i-Tüpfelchen beim Weihnachtskekse backen. Hier kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen und deine Kekse zu kleinen Kunstwerken machen.
Zuckerguss selber machen
Zuckerguss ist die perfekte Grundlage für die Verzierung von Keksen. Er lässt sich einfach herstellen und nach Belieben einfärben.
Zutaten:
- 250 g Puderzucker
- 3-4 EL Wasser oder Zitronensaft
- Lebensmittelfarbe (optional)
Zubereitung:
- Puderzucker in eine Schüssel sieben.
- Wasser oder Zitronensaft langsam hinzufügen und verrühren, bis ein glatter, dickflüssiger Guss entsteht.
- Bei Bedarf Lebensmittelfarbe hinzufügen und gut verrühren.
Verzierungstechniken
Hier sind einige Ideen, wie du deine Weihnachtskekse verzieren kannst:
- Einfacher Guss: Verteile den Zuckerguss gleichmäßig auf den Keksen und lasse ihn trocknen.
- Detaillierte Muster: Fülle Zuckerguss in eine Spritztüte mit feiner Tülle und zeichne filigrane Muster auf die Kekse.
- Bunte Streusel: Bestreue die noch feuchten Kekse mit bunten Streuseln, Zuckerperlen oder gehackten Nüssen.
- Schokolade: Tauche die Kekse in geschmolzene Schokolade oder verziere sie mit Schokoladenstreifen.
- Royal Icing: Royal Icing ist ein festerer Zuckerguss, der sich besonders gut für detaillierte Verzierungen eignet.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Thema Weihnachtskekse backen
Kann ich den Teig auch schon am Vortag zubereiten?
Ja, das ist sogar empfehlenswert! Viele Teige, insbesondere Mürbeteige, profitieren davon, wenn sie über Nacht im Kühlschrank ruhen. Dadurch verbinden sich die Zutaten besser und der Teig lässt sich leichter verarbeiten. Achte darauf, den Teig gut in Frischhaltefolie einzuwickeln, damit er nicht austrocknet.
Wie lange sind selbstgebackene Weihnachtskekse haltbar?
Die Haltbarkeit von Weihnachtskeksen hängt von den verwendeten Zutaten und der Lagerung ab. Im Allgemeinen halten sich trockene Kekse wie Butterplätzchen oder Vanillekipferl in einer luftdichten Dose etwa 2-3 Wochen. Lebkuchen können sogar noch länger haltbar sein, da der Honig konservierend wirkt. Kekse mit frischen Zutaten wie Früchten oder Sahne sollten schneller verzehrt werden.
Kann ich den Zucker im Rezept reduzieren?
Ja, du kannst den Zucker in den meisten Rezepten reduzieren, ohne dass sich das Ergebnis wesentlich verändert. Beginne am besten mit einer Reduktion von etwa 10-20% und taste dich langsam heran. Beachte jedoch, dass Zucker nicht nur für die Süße, sondern auch für die Textur und Haltbarkeit der Kekse wichtig ist.
Kann ich Butter durch Margarine ersetzen?
Ja, du kannst Butter in vielen Rezepten durch Margarine ersetzen. Allerdings kann sich der Geschmack und die Textur der Kekse dadurch leicht verändern. Verwende am besten eine hochwertige Margarine mit einem hohen Fettgehalt, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Für Mürbeteige ist Butter jedoch oft die bessere Wahl, da sie für eine zarte und mürbe Textur sorgt.
Was mache ich, wenn der Teig zu klebrig ist?
Wenn der Teig zu klebrig ist, kannst du ihn mit etwas zusätzlichem Mehl bearbeiten. Gib das Mehl aber vorsichtig hinzu, da zu viel Mehl den Teig trocken und brüchig machen kann. Wickle den Teig anschließend in Frischhaltefolie und lasse ihn für weitere 30 Minuten im Kühlschrank ruhen. Die Kälte hilft, den Teig zu festigen und leichter verarbeitbar zu machen.
Wie verhindere ich, dass die Kekse beim Backen verbrennen?
Um zu verhindern, dass die Kekse beim Backen verbrennen, solltest du folgende Tipps beachten: Heize den Ofen richtig vor, platziere das Backblech in der Mitte des Ofens und beobachte die Kekse während des Backens genau. Wenn die Kekse zu schnell bräunen, kannst du die Temperatur etwas reduzieren oder das Backblech mit Backpapier abdecken. Verwende am besten ein Ofenthermometer, um sicherzustellen, dass die Temperatur im Ofen stimmt.
Kann ich auch vegane Weihnachtskekse backen?
Ja, es gibt viele tolle Rezepte für vegane Weihnachtskekse! Ersetze Butter durch vegane Margarine oder Pflanzenöl, Eier durch Apfelmus, Leinsamenmehl oder Sojamehl und Milch durch Pflanzenmilch. Im Internet findest du zahlreiche Inspirationen und erprobte Rezepte für vegane Weihnachtskekse.
Welche Gewürze passen am besten zu Weihnachtskeksen?
Typische Weihnachtsgewürze sind Zimt, Nelken, Muskatnuss, Kardamom, Anis und Ingwer. Du kannst die Gewürze einzeln oder in einer Mischung verwenden, je nach deinem Geschmack. Lebkuchengewürz ist eine fertige Mischung, die sich besonders gut für Lebkuchen und andere würzige Kekse eignet.
Wie lagere ich die Kekse am besten, damit sie nicht trocken werden?
Um die Kekse vor dem Austrocknen zu schützen, solltest du sie in einer luftdichten Dose aufbewahren. Lege ein Stück Backpapier zwischen die einzelnen Schichten, um zu verhindern, dass die Kekse aneinanderkleben. Bewahre die Dose an einem kühlen und trockenen Ort auf, am besten in einer Keksdose aus Metall oder Kunststoff.
Kann ich gefrorenen Teig für Weihnachtskekse verwenden?
Ja, das ist eine praktische Möglichkeit, um Zeit zu sparen! Du kannst den Teig für Weihnachtskekse vorbereiten, in Frischhaltefolie wickeln und bis zu 3 Monate einfrieren. Vor dem Backen lasse den Teig langsam im Kühlschrank auftauen und verarbeite ihn dann wie gewohnt.