Weihnachtsgebäck zum Verschenken selbst zu machen ist eine wunderbare Möglichkeit, Liebe und Wertschätzung auszudrücken. Indem du mit ausgewählten Zutaten und viel Herz deine eigenen Kreationen bäckst, schaffst du einzigartige Geschenke, die nicht nur köstlich schmecken, sondern auch eine persönliche Note tragen. Von klassischen Plätzchenrezepten bis hin zu raffinierten Pralinen und winterlichen Kuchen – die Möglichkeiten sind grenzenlos. Wichtig ist dabei die sorgfältige Auswahl der Zutaten, die richtige Lagerung und natürlich eine ansprechende Verpackung, die das Geschenk zu etwas Besonderem macht.
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Die Magie des selbstgemachten Weihnachtsgebäcks
Weihnachtszeit ist Geschenkezeit, und was gibt es Schöneres, als etwas Selbstgemachtes zu verschenken? Selbstgebackenes Weihnachtsgebäck ist mehr als nur eine süße Leckerei; es ist ein Ausdruck von Zuneigung, Mühe und persönlicher Wertschätzung. In jedem Bissen steckt die Wärme der Küche, der Duft von Zimt und Nelken und die liebevolle Handarbeit, die das Geschenk so besonders macht. Es ist eine Geste, die von Herzen kommt und die beschenkte Person spüren lässt, dass du dir Gedanken gemacht hast.
Warum selbst backen?
Selbst zu backen bietet dir die Möglichkeit, die Kontrolle über die Zutaten zu behalten. Du kannst hochwertige, regionale oder sogar Bio-Produkte verwenden und sicherstellen, dass keine unnötigen Zusatzstoffe in dein Gebäck gelangen. Außerdem kannst du auf individuelle Vorlieben und Allergien der Beschenkten eingehen und so ein ganz persönliches Geschenk kreieren. Und nicht zu vergessen: Das Backen selbst ist eine wunderbare Beschäftigung, die Entspannung und Freude in die oft stressige Vorweihnachtszeit bringt.
Die Auswahl der richtigen Rezepte
Bevor du mit dem Backen beginnst, solltest du dir überlegen, welche Art von Gebäck du verschenken möchtest. Klassiker wie Vanillekipferl, Zimtsterne und Lebkuchen sind immer eine gute Wahl, aber auch ausgefallenere Kreationen wie Spekulatius-Pralinen, Ingwer-Orangen-Cookies oder ein winterlicher Früchtebrot können für Begeisterung sorgen. Wichtig ist, dass die Rezepte zu deinen Fähigkeiten und zur verfügbaren Zeit passen. Beginne am besten mit bewährten Rezepten und wage dich erst später an komplexere Projekte.
Die perfekte Vorbereitung: Zutaten und Utensilien
Für ein gelungenes Weihnachtsgebäck ist die richtige Vorbereitung das A und O. Das beginnt mit der sorgfältigen Auswahl der Zutaten und der Bereitstellung der notwendigen Utensilien.
Hochwertige Zutaten für besten Geschmack
Achte bei der Auswahl der Zutaten auf Qualität. Verwende frische Butter, hochwertige Schokolade, aromatische Gewürze und natürliche Aromen. Regionale Produkte sind oft besonders geschmacksintensiv und unterstützen zudem lokale Erzeuger. Wenn du Nüsse verwendest, röste sie vor dem Backen kurz an, um ihr Aroma zu intensivieren. Auch bei der Wahl des Mehls gibt es Unterschiede: Weizenmehl Type 405 eignet sich gut für feines Gebäck, während Dinkelmehl oder Vollkornmehl eine rustikale Note verleihen.
Die richtigen Utensilien für stressfreies Backen
Neben den Zutaten sind auch die richtigen Utensilien wichtig. Du benötigst auf jeden Fall Backbleche, Backpapier, Rührschüsseln, Messbecher, einen Schneebesen und ein Nudelholz. Für spezielle Gebäcksorten sind eventuell Ausstechformen, Spritzbeutel oder Pralinenformen erforderlich. Eine Küchenwaage ist unerlässlich, um die Zutaten genau abzuwiegen. Achte darauf, dass deine Utensilien sauber und in gutem Zustand sind, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Klassische Weihnachtsgebäck-Rezepte zum Verschenken
Hier sind einige bewährte Rezepte, die sich hervorragend zum Verschenken eignen:
Vanillekipferl – der zarte Klassiker
Vanillekipferl sind ein Muss in der Weihnachtszeit. Ihr zarter Mürbeteig und der intensive Vanillegeschmack machen sie zu einem unwiderstehlichen Klassiker.
Zutaten: 250g Mehl, 180g Butter, 100g gemahlene Mandeln, 80g Puderzucker, 1 Päckchen Vanillezucker, etwas Salz.
Zubereitung: Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und für mindestens 30 Minuten kalt stellen. Anschließend kleine Kipferl formen und bei 175°C (Ober-/Unterhitze) ca. 10-12 Minuten backen. Nach dem Auskühlen mit Puderzucker und Vanillezucker bestäuben.
Zimtsterne – würzig und aromatisch
Zimtsterne sind nicht nur optisch ein Hingucker, sondern auch geschmacklich ein Highlight. Der würzige Zimt und die knackige Glasur machen sie zu einem besonderen Genuss.
Zutaten: 250g gemahlene Mandeln, 150g Puderzucker, 2 Eiweiß, 1 TL Zimt, etwas Zitronensaft.
Zubereitung: Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen. Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Im vorgeheizten Ofen bei 150°C (Ober-/Unterhitze) ca. 12-15 Minuten backen. Für die Glasur Puderzucker und Zitronensaft verrühren und die Sterne damit bestreichen.
Lebkuchen – der traditionelle Genuss
Lebkuchen sind ein fester Bestandteil der Weihnachtsbäckerei. Ob als Herz, Stern oder Brezel – Lebkuchen sind vielseitig und lecker.
Zutaten: 250g Honig, 100g Zucker, 50g Butter, 500g Mehl, 1 Päckchen Lebkuchengewürz, 1 Ei, 1 TL Backpulver.
Zubereitung: Honig, Zucker und Butter erwärmen und abkühlen lassen. Mehl, Lebkuchengewürz und Backpulver mischen. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und für mindestens eine Stunde kalt stellen. Anschließend ausrollen, Formen ausstechen und bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 12-15 Minuten backen.
Kreative Variationen und ausgefallene Ideen
Wenn du etwas Besonderes verschenken möchtest, kannst du klassische Rezepte abwandeln oder ganz neue Kreationen ausprobieren.
Spekulatius-Pralinen – ein winterlicher Genuss
Verbinde den Geschmack von Spekulatius mit zartschmelzender Schokolade zu unwiderstehlichen Pralinen.
Zutaten: 200g Zartbitterschokolade, 100g Sahne, 50g Spekulatius-Kekse, etwas Spekulatiusgewürz.
Zubereitung: Schokolade hacken und mit Sahne über einem Wasserbad schmelzen. Spekulatius-Kekse fein zerbröseln und zusammen mit dem Spekulatiusgewürz unter die Schokoladenmasse rühren. Die Masse abkühlen lassen und zu kleinen Kugeln formen. Die Pralinen nach Belieben mit Kakaopulver, gehackten Nüssen oder Schokostreuseln verzieren.
Ingwer-Orangen-Cookies – fruchtig und würzig
Diese Cookies vereinen die Schärfe von Ingwer mit der fruchtigen Süße von Orangen zu einem harmonischen Geschmackserlebnis.
Zutaten: 250g Mehl, 125g Butter, 100g Zucker, 1 Ei, 1 TL geriebene Orangenschale, 1 TL geriebener Ingwer, etwas Salz.
Zubereitung: Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und für mindestens 30 Minuten kalt stellen. Anschließend kleine Kugeln formen, leicht flachdrücken und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 10-12 Minuten backen.
Winterlicher Früchtebrot – herzhaft und saftig
Ein Früchtebrot ist nicht nur ein leckeres Gebäck, sondern auch ein dekoratives Geschenk.
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Zutaten: 250g Mehl, 1 TL Backpulver, 100g Zucker, 1 Ei, 125ml Milch, 100g getrocknete Früchte (z.B. Rosinen, Datteln, Feigen), 50g gehackte Nüsse, etwas Zimt, Nelken und Kardamom.
Zubereitung: Mehl und Backpulver mischen. Zucker, Ei und Milch verrühren. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und in eine gefettete Kastenform füllen. Im vorgeheizten Ofen bei 175°C (Ober-/Unterhitze) ca. 50-60 Minuten backen.
Die richtige Lagerung: So bleibt dein Gebäck frisch
Damit dein Weihnachtsgebäck lange frisch und lecker bleibt, ist die richtige Lagerung entscheidend.
Tipps für die optimale Aufbewahrung
Bewahre dein Gebäck am besten in luftdichten Behältern auf. Keksdosen aus Metall oder Kunststoff sind ideal. Lege zwischen die einzelnen Schichten Backpapier, um ein Zusammenkleben zu verhindern. Bewahre das Gebäck an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort auf, um Aromaverlust und Schimmelbildung zu vermeiden. Lebkuchen sollten in einer Dose zusammen mit einem Apfelstück aufbewahrt werden, um sie saftig zu halten.
Haltbarkeit verschiedener Gebäcksorten
Die Haltbarkeit von Weihnachtsgebäck variiert je nach Sorte. Mürbeteiggebäck wie Vanillekipferl oder Butterplätzchen hält sich bei richtiger Lagerung bis zu zwei Wochen. Lebkuchen und Früchtebrot können sogar mehrere Wochen haltbar sein. Pralinen sollten innerhalb weniger Tage verzehrt werden, da sie empfindlicher sind. Achte darauf, das Gebäck regelmäßig zu kontrollieren und eventuell verdorbene Stücke zu entfernen.
Die perfekte Verpackung: Das Auge isst mit
Die Verpackung ist das i-Tüpfelchen für dein selbstgemachtes Weihnachtsgebäck. Sie schützt nicht nur den Inhalt, sondern macht das Geschenk auch optisch ansprechend.
Kreative Verpackungsideen für dein Gebäck
Es gibt unzählige Möglichkeiten, dein Weihnachtsgebäck ansprechend zu verpacken. Verwende weihnachtliche Keksdosen, Geschenktüten aus Papier oder transparente Zellophantüten. Verziere die Verpackung mit Schleifen, Anhängern, kleinen Zweigen oder Tannenzapfen. Beschrifte die Geschenke mit liebevollen Botschaften oder persönlichen Widmungen. Selbstgemachte Etiketten mit dem Namen des Gebäcks und den Zutaten sind eine besonders nette Geste. Du kannst auch verschiedene Gebäcksorten in einem dekorativen Korb zusammenstellen und mit Folie und einer Schleife versehen.
Personalisierte Geschenkanhänger und Etiketten
Gestalte individuelle Geschenkanhänger und Etiketten mit dem Namen des Gebäcks, den Zutaten und einer persönlichen Botschaft. Du kannst die Anhänger selbst basteln oder online gestalten und ausdrucken. Verwende weihnachtliche Motive wie Sterne, Tannenbäume oder Schneeflocken. Eine persönliche Widmung macht das Geschenk noch individueller und zeigt dem Beschenkten, dass du dir Gedanken gemacht hast.
Backen mit Kindern: Gemeinsame Freude erleben
Das Backen von Weihnachtsgebäck ist eine wunderbare Gelegenheit, Zeit mit der Familie zu verbringen und gemeinsam Freude zu erleben.
Tipps für das Backen mit Kindern
Beziehe Kinder in den Backprozess mit ein, indem du ihnen einfache Aufgaben wie das Abwiegen von Zutaten, das Ausstechen von Plätzchen oder das Verzieren des Gebäcks überträgst. Achte darauf, dass die Kinder Spaß haben und nicht überfordert sind. Wähle Rezepte, die einfach umzusetzen sind und nicht zu lange dauern. Sorge für eine kindgerechte Umgebung, indem du beispielsweise eine stabile Trittstufe bereitstellst, damit die Kinder die Arbeitsfläche gut erreichen können. Und vergiss nicht: Auch kleine Pannen gehören dazu und sind kein Grund zur Sorge.
Kindgerechte Rezepte für kleine Bäcker
Es gibt viele Rezepte, die sich besonders gut für das Backen mit Kindern eignen. Einfache Butterplätzchen, Schokoladenkekse oder bunte Zuckerstreusel-Muffins sind ideal. Auch das Verzieren von Lebkuchenhäusern ist eine beliebte Aktivität, bei der Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. Wichtig ist, dass die Rezepte nicht zu kompliziert sind und die Kinder Erfolgserlebnisse haben.
FAQ: Häufige Fragen zum Thema Weihnachtsgebäck verschenken
Welches Gebäck eignet sich am besten zum Verschenken?
Klassische Plätzchen wie Vanillekipferl, Zimtsterne, Butterplätzchen und Lebkuchen sind immer eine gute Wahl. Auch Pralinen, Früchtebrot oder selbstgemachte Liköre eignen sich hervorragend als Geschenk.
Wie lange ist selbstgebackenes Weihnachtsgebäck haltbar?
Die Haltbarkeit hängt von der Art des Gebäcks ab. Mürbeteiggebäck hält sich bis zu zwei Wochen, Lebkuchen und Früchtebrot können sogar mehrere Wochen haltbar sein. Pralinen sollten innerhalb weniger Tage verzehrt werden.
Wie lagere ich Weihnachtsgebäck am besten?
Bewahre das Gebäck in luftdichten Behältern an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort auf. Lege zwischen die einzelnen Schichten Backpapier, um ein Zusammenkleben zu verhindern. Lebkuchen sollten zusammen mit einem Apfelstück aufbewahrt werden.
Wie verpacke ich Weihnachtsgebäck ansprechend?
Verwende weihnachtliche Keksdosen, Geschenktüten aus Papier oder transparente Zellophantüten. Verziere die Verpackung mit Schleifen, Anhängern, kleinen Zweigen oder Tannenzapfen. Beschrifte die Geschenke mit liebevollen Botschaften oder persönlichen Widmungen.
Kann ich auch glutenfreies oder veganes Weihnachtsgebäck verschenken?
Ja, es gibt viele Rezepte für glutenfreies und veganes Weihnachtsgebäck. Ersetze einfach die herkömmlichen Zutaten durch glutenfreie Mehlsorten, pflanzliche Margarine und Eiersatzprodukte.
Wie vermeide ich, dass das Gebäck zu trocken wird?
Achte darauf, das Gebäck nicht zu lange zu backen. Bewahre es in luftdichten Behältern auf und lege ein Stück Apfel oder eine Scheibe Brot in die Dose, um die Feuchtigkeit zu erhöhen.
Kann ich Weihnachtsgebäck auch online bestellen und verschenken?
Ja, es gibt viele Online-Shops, die selbstgemachtes Weihnachtsgebäck anbieten. Achte jedoch auf die Qualität der Zutaten und die Herkunft des Gebäcks.
Wie kann ich Weihnachtsgebäck personalisieren?
Verziere das Gebäck mit dem Namen des Beschenkten oder einer persönlichen Botschaft. Verwende individuelle Ausstechformen oder gestalte eigene Geschenkanhänger und Etiketten.
Welche Zutaten sollte ich für hochwertiges Weihnachtsgebäck verwenden?
Verwende frische Butter, hochwertige Schokolade, aromatische Gewürze und natürliche Aromen. Regionale Produkte sind oft besonders geschmacksintensiv.
Wie kann ich Kinder in das Backen von Weihnachtsgebäck einbeziehen?
Beziehe Kinder in den Backprozess mit ein, indem du ihnen einfache Aufgaben wie das Abwiegen von Zutaten, das Ausstechen von Plätzchen oder das Verzieren des Gebäcks überträgst. Wähle Rezepte, die einfach umzusetzen sind und nicht zu lange dauern.