Wie macht man Rehbraten zu Weihnachten?

Wie macht man Rehbraten zu Weihnachten?

Der perfekte Rehbraten zu Weihnachten gelingt mit sorgfältiger Vorbereitung, hochwertigen Zutaten und der richtigen Zubereitung im Ofen oder Schmortopf. Entscheidend sind das Marinieren des Fleisches, das Anbraten für Röstaromen und das langsame Schmoren in einer aromatischen Soße, um einen zarten und saftigen Braten zu erhalten, der Ihre Festtagsgäste begeistern wird.

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Ein Festtagsbraten mit Tradition: Rehbraten zu Weihnachten

Weihnachten ohne ein festliches Mahl? Unvorstellbar! Und was könnte festlicher sein als ein saftiger, aromatischer Rehbraten, der die Herzen Ihrer Lieben erwärmt und die Vorfreude auf das Weihnachtsfest steigert? Der Duft von Wild, Gewürzen und winterlichen Aromen erfüllt das Haus und verspricht einen unvergesslichen Abend. Doch wie gelingt der perfekte Rehbraten, der Ihre Gäste in kulinarische Entzückung versetzt? Keine Sorge, wir begleiten Sie Schritt für Schritt auf dem Weg zum Meisterwerk!

Die Auswahl des perfekten Rehs für Ihren Braten

Der Grundstein für einen gelungenen Rehbraten liegt in der Qualität des Fleisches. Achten Sie beim Kauf auf folgende Aspekte:

  • Herkunft: Bevorzugen Sie Rehfleisch aus der Region. Kurze Transportwege garantieren Frische und unterstützen die heimische Jagd.
  • Farbe: Frisches Rehfleisch hat eine kräftige, rotbraune Farbe. Vermeiden Sie blass oder gräulich verfärbtes Fleisch.
  • Geruch: Das Fleisch sollte einen angenehmen, leicht wildartigen Geruch haben. Ein säuerlicher oder unangenehmer Geruch ist ein Warnzeichen.
  • Marmorierung: Eine feine Marmorierung mit Fett sorgt für Saftigkeit und Geschmack.
  • Zuschnitt: Für einen Braten eignet sich besonders die Keule oder der Rücken. Fragen Sie Ihren Metzger nach einem küchenfertigen Zuschnitt.

Tipp: Planen Sie etwa 200-250 Gramm Rehfleisch pro Person ein, um sicherzustellen, dass jeder Gast satt wird.

Die Kunst der Marinade: Aromen, die verzaubern

Eine gute Marinade ist das A und O für einen zarten und geschmackvollen Rehbraten. Sie macht das Fleisch mürbe, intensiviert den Geschmack und verleiht ihm eine wunderbare Aromenvielfalt. Hier ist ein klassisches Rezept für eine Marinade, die Ihre Sinne betören wird:

  • 750 ml trockener Rotwein (z.B. Burgunder oder Spätburgunder)
  • 2 Zwiebeln, grob gewürfelt
  • 2 Karotten, grob gewürfelt
  • 1 Stange Lauch, in Ringe geschnitten
  • 4 Knoblauchzehen, angedrückt
  • 5 Wacholderbeeren, angedrückt
  • 5 Pfefferkörner, schwarz
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Zweig Thymian
  • 3 EL Pflanzenöl
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

  1. Gemüse putzen und grob zerkleinern.
  2. Alle Zutaten in einem großen Topf vermischen.
  3. Rehfleisch in die Marinade legen, sodass es vollständig bedeckt ist.
  4. Abgedeckt im Kühlschrank mindestens 24 Stunden, besser 48 Stunden ziehen lassen.
  5. Das Fleisch regelmäßig wenden, damit es gleichmäßig mariniert wird.

Kreative Variationen:

Experimentieren Sie mit verschiedenen Gewürzen und Kräutern, um Ihrer Marinade eine persönliche Note zu verleihen. Hagebuttenmark, Preiselbeeren, Orangen- oder Zitronenschalen, Nelken oder Sternanis sind wunderbare Ergänzungen, die dem Rehbraten eine besondere Festtagsnote verleihen.

Die Vorbereitung: Der Schlüssel zum Erfolg

Bevor Sie den Rehbraten zubereiten, sind einige Vorbereitungen wichtig, um ein optimales Ergebnis zu erzielen:

  1. Nehmen Sie das Fleisch rechtzeitig aus dem Kühlschrank, etwa 1-2 Stunden vor der Zubereitung, damit es Zimmertemperatur annehmen kann.
  2. Tupfen Sie das Fleisch mit Küchenpapier trocken. Dadurch bräunt es beim Anbraten besser.
  3. Entfernen Sie die Marinade und tupfen Sie das Gemüse ebenfalls trocken. Die Marinade kann später für die Soße verwendet werden.
  4. Heizen Sie den Backofen auf 160°C (Ober-/Unterhitze) vor.

Das Anbraten: Röstaromen für den perfekten Geschmack

Das Anbraten des Rehbratens ist ein entscheidender Schritt, um Röstaromen zu entwickeln, die dem Braten seinen unverwechselbaren Geschmack verleihen. So gelingt es:

  1. Erhitzen Sie in einem Bräter oder einer großen Pfanne Pflanzenöl oder Butterschmalz.
  2. Braten Sie das Fleisch von allen Seiten scharf an, bis es eine schöne braune Kruste hat.
  3. Nehmen Sie das Fleisch aus dem Bräter und stellen Sie es beiseite.
  4. Geben Sie das abgetropfte Gemüse der Marinade in den Bräter und braten Sie es ebenfalls an, bis es leicht gebräunt ist.
  5. Fügen Sie Tomatenmark hinzu und rösten Sie es kurz mit. Dies sorgt für eine schöne Farbe und einen intensiven Geschmack der Soße.
  6. Löschen Sie das Gemüse mit Rotwein oder Wildfond ab.

Das Schmoren: Geduld zahlt sich aus

Das langsame Schmoren ist das Geheimnis für einen zarten und saftigen Rehbraten. Geben Sie dem Fleisch Zeit, seine Aromen zu entfalten und butterweich zu werden. So geht’s:

  1. Legen Sie den angebratenen Rehbraten zurück in den Bräter auf das Gemüsebett.
  2. Gießen Sie gegebenenfalls noch etwas Wildfond oder Wasser an, bis das Fleisch etwa zur Hälfte bedeckt ist.
  3. Decken Sie den Bräter ab und schmoren Sie den Rehbraten im vorgeheizten Ofen für ca. 2-3 Stunden. Die genaue Garzeit hängt von der Größe des Bratenstücks ab.
  4. Kontrollieren Sie regelmäßig den Flüssigkeitsstand und gießen Sie bei Bedarf etwas Flüssigkeit nach.
  5. Überprüfen Sie die Kerntemperatur des Fleisches mit einem Bratenthermometer. Für einen rosa gebratenen Rehbraten sollte die Kerntemperatur ca. 58-60°C betragen. Für einen durchgebratenen Braten ca. 68-70°C.

Tipp: Um den Rehbraten besonders saftig zu halten, können Sie ihn während des Schmorens mehrmals mit dem Bratensaft begießen.

Die Soße: Krönung des Festtagsbratens

Eine köstliche Soße ist das i-Tüpfelchen auf Ihrem Rehbraten. Sie rundet den Geschmack ab und sorgt für ein harmonisches Gesamtbild. So bereiten Sie eine unwiderstehliche Soße zu:

  1. Nehmen Sie den Rehbraten aus dem Bräter und wickeln Sie ihn in Alufolie, um ihn warm zu halten. Lassen Sie ihn vor dem Anschneiden ca. 10-15 Minuten ruhen.
  2. Gießen Sie den Bratensaft durch ein Sieb in einen Topf.
  3. Drücken Sie das Gemüse gut aus, um möglichst viel Geschmack zu gewinnen.
  4. Kochen Sie die Soße ein, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht hat.
  5. Schmecken Sie die Soße mit Salz, Pfeffer, Zucker oder etwas Balsamico-Essig ab.
  6. Verfeinern Sie die Soße nach Belieben mit einem Schuss Sahne, Crème fraîche oder Preiselbeeren.
  7. Binden Sie die Soße bei Bedarf mit etwas Speisestärke oder Soßenbinder ab.

Variationen für die Soße:

Auch bei der Soße können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Ergänzen Sie sie beispielsweise mit Pilzen, Maronen, Wacholderbeeren oder einem Schuss Portwein für eine besondere Note.

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Die Beilagen: Perfekte Begleiter für den Rehbraten

Die richtigen Beilagen machen den Rehbraten zu einem vollendeten Festtagsmahl. Hier sind einige Vorschläge, die perfekt zum Wild passen:

  • Rotkohl: Der Klassiker schlechthin! Selbstgemachter Rotkohl mit Äpfeln, Zwiebeln und Gewürzen ist eine köstliche Beilage, die perfekt mit dem Wild harmoniert.
  • Kartoffelklöße: Lockere Kartoffelklöße, ob selbstgemacht oder gekauft, sind eine beliebte Beilage zum Rehbraten.
  • Spätzle: Schwäbische Spätzle, mit Butter und gerösteten Semmelbröseln verfeinert, sind eine wunderbare Alternative zu Kartoffelklößen.
  • Rosenkohl: Gebratener Rosenkohl mit Speck und Kastanien ist eine saisonale Beilage, die perfekt zum winterlichen Festtagsmenü passt.
  • Preiselbeeren: Preiselbeeren aus dem Glas oder selbstgemacht sind eine fruchtige Ergänzung, die dem Rehbraten eine besondere Note verleiht.

Das Anrichten: Ein Fest für die Augen

Das Auge isst mit! Richten Sie den Rehbraten und die Beilagen ansprechend auf einer Platte oder Tellern an, um Ihre Gäste zu begeistern. Garnieren Sie den Braten mit frischen Kräutern, Preiselbeeren oder Orangenscheiben. So wird Ihr Festtagsmahl zu einem wahren Augenschmaus.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Thema Rehbraten zu Weihnachten

Welches Stück vom Reh eignet sich am besten für einen Braten?

Für einen Rehbraten eignen sich am besten die Keule oder der Rücken. Die Keule ist etwas preiswerter und hat einen kräftigeren Geschmack, während der Rücken zarter und feiner ist.

Wie lange muss ein Rehbraten marinieren?

Ein Rehbraten sollte idealerweise 24-48 Stunden in der Marinade ziehen, um das Fleisch mürbe zu machen und den Geschmack zu intensivieren. Mindestens jedoch 12 Stunden.

Wie lange muss ein Rehbraten schmoren?

Die Schmorzeit hängt von der Größe des Bratenstücks ab. In der Regel beträgt sie 2-3 Stunden bei 160°C (Ober-/Unterhitze). Die Kerntemperatur sollte für einen rosa gebratenen Braten 58-60°C und für einen durchgebratenen Braten 68-70°C betragen.

Wie erkenne ich, ob der Rehbraten gar ist?

Die einfachste Methode, um die Garstufe zu überprüfen, ist die Verwendung eines Bratenthermometers. Stechen Sie das Thermometer an der dicksten Stelle des Fleisches ein. Alternativ können Sie mit einem spitzen Messer in den Braten stechen. Wenn klarer Saft austritt, ist der Braten gar.

Kann ich den Rehbraten auch im Schnellkochtopf zubereiten?

Ja, der Rehbraten kann auch im Schnellkochtopf zubereitet werden. Die Garzeit verkürzt sich dadurch erheblich. Beachten Sie jedoch, dass der Braten im Schnellkochtopf nicht so viel Röstaromen entwickelt wie im Backofen.

Welchen Wein passt am besten zu Rehbraten?

Zu Rehbraten passen kräftige, trockene Rotweine wie Burgunder, Spätburgunder, Bordeaux oder Chianti. Auch ein kräftiger Roséwein kann eine gute Wahl sein.

Kann ich den Rehbraten vorbereiten?

Ja, Sie können den Rehbraten bereits am Vortag marinieren und anbraten. Die Zubereitung der Soße kann ebenfalls vorbereitet werden. Am Weihnachtstag müssen Sie den Braten dann nur noch schmoren und die Soße fertigstellen.

Wie bewahre ich Reste vom Rehbraten auf?

Reste vom Rehbraten können im Kühlschrank für 2-3 Tage aufbewahrt werden. Sie können das Fleisch in Scheiben schneiden und kalt zu Brot oder Salat servieren. Alternativ können Sie es in der Soße erwärmen oder für Füllungen oder Ragouts verwenden.

Kann ich den Rehbraten einfrieren?

Ja, der Rehbraten kann eingefroren werden. Wickeln Sie das Fleisch gut in Frischhaltefolie und Alufolie ein, um Gefrierbrand zu vermeiden. Im Gefrierschrank hält sich der Rehbraten bis zu 3 Monate.

Was mache ich, wenn der Rehbraten zu trocken geworden ist?

Wenn der Rehbraten zu trocken geworden ist, können Sie ihn mit etwas Bratensaft, Rotwein oder Wildfond beträufeln und kurz im Ofen erwärmen. Servieren Sie ihn mit viel Soße, um die Trockenheit auszugleichen.

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