Wie kocht man Rotkohl zu Weihnachten?

Wie kocht man Rotkohl zu Weihnachten?

Der perfekte Rotkohl zu Weihnachten ist eine Symphonie aus süßen und herzhaften Aromen, die mit winterlichen Gewürzen verfeinert wird. Er wird langsam geschmort, bis er zart ist und eine tiefrote Farbe annimmt. Die Zubereitung ist einfacher, als du vielleicht denkst, und mit unseren Tipps und Tricks gelingt er garantiert!

Weihnachten ohne Rotkohl? Für viele undenkbar! Das tiefrote Gemüse ist nicht nur ein Fest für die Augen, sondern verwöhnt auch den Gaumen mit seiner einzigartigen Mischung aus süßen, sauren und würzigen Noten. Doch der perfekte Rotkohl ist mehr als nur ein Beilagengemüse – er ist ein Stück Weihnachtstradition, ein warmes Gefühl von Geborgenheit und ein unvergessliches Geschmackserlebnis. Lass dich von uns in die Geheimnisse der Rotkohl-Zubereitung entführen und zaubere ein Gericht, das deine Liebsten begeistern wird!

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Die richtige Wahl: Welchen Rotkohl solltest du kaufen?

Die Basis für einen köstlichen Rotkohl ist natürlich die Qualität des Gemüses selbst. Achte beim Kauf auf folgende Punkte:

  • Festigkeit: Der Rotkohlkopf sollte fest und schwer sein.
  • Farbe: Eine intensive, gleichmäßige Rotfärbung deutet auf Frische hin.
  • Blätter: Die äußeren Blätter sollten knackig und unbeschädigt sein.

Kaufe am besten Rotkohl in Bio-Qualität, um sicherzustellen, dass er frei von schädlichen Pestiziden ist. Und falls du die Möglichkeit hast, greife zu regionalem Rotkohl – er ist nicht nur frischer, sondern unterstützt auch die Landwirtschaft in deiner Umgebung.

Die Vorbereitung: So wird der Rotkohl küchenfertig

Bevor es ans Kochen geht, muss der Rotkohl vorbereitet werden. Keine Sorge, das ist einfacher, als es aussieht:

  1. Äußere Blätter entfernen: Entferne die äußeren, welken oder beschädigten Blätter.
  2. Vierteln: Schneide den Rotkohl mit einem großen Messer in Viertel.
  3. Strunk entfernen: Schneide den Strunk keilförmig heraus.
  4. Schneiden oder hobeln: Schneide die Rotkohlviertel in feine Streifen oder hobel sie mit einem Gemüsehobel. Je feiner die Streifen, desto schneller gart der Rotkohl.

Tipp: Trage beim Schneiden des Rotkohls Handschuhe, um Verfärbungen an den Händen zu vermeiden. Und wenn du keine Zeit hast, den Rotkohl selbst zu schneiden, kannst du auch fertig geschnittenen Rotkohl aus dem Kühlregal verwenden. Achte aber auch hier auf die Qualität und Frische.

Die Zutaten: Was gehört in den perfekten Weihnachtsrotkohl?

Neben dem Rotkohl selbst gibt es eine Vielzahl von Zutaten, die dem Gericht seinen unverwechselbaren Geschmack verleihen. Hier sind einige Klassiker:

  • Zwiebeln: Sie sorgen für eine herzhafte Basis.
  • Äpfel: Sie bringen Süße und Säure ins Spiel.
  • Essig: Er unterstützt die Säure und konserviert den Rotkohl. Apfelessig oder Rotweinessig passen besonders gut.
  • Zucker: Er gleicht die Säure aus und karamellisiert beim Kochen.
  • Gewürze: Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt! Klassiker sind Lorbeerblätter, Nelken, Wacholderbeeren und Piment. Aber auch Zimt, Sternanis und Orangenschalen können dem Rotkohl eine weihnachtliche Note verleihen.
  • Fett: Schmalz, Butter oder Öl – die Wahl des Fettes beeinflusst den Geschmack.

Variationen: Wer es gerne etwas ausgefallener mag, kann den Rotkohl mit Preiselbeeren, Rosinen, Nüssen oder sogar einem Schuss Rotwein verfeinern. Experimentiere einfach und finde deine persönliche Lieblingsvariante!

Die Zubereitung: Schritt für Schritt zum köstlichen Weihnachtsrotkohl

Jetzt geht es ans Eingemachte! Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung gelingt dir der perfekte Rotkohl garantiert:

  1. Zwiebeln andünsten: Erhitze das Fett in einem großen Topf und dünste die Zwiebelwürfel darin glasig an.
  2. Rotkohl hinzufügen: Gib den geschnittenen Rotkohl in den Topf und dünste ihn kurz mit.
  3. Äpfel und Gewürze hinzufügen: Füge die Apfelstücke, Essig, Zucker und Gewürze hinzu.
  4. Schmoren lassen: Reduziere die Hitze, decke den Topf ab und lasse den Rotkohl langsam schmoren. Rühre ihn dabei regelmäßig um, damit er nicht anbrennt.
  5. Garprobe: Nach etwa 1-1,5 Stunden sollte der Rotkohl weich sein. Probiere ihn und schmecke ihn gegebenenfalls mit Salz, Pfeffer, Zucker oder Essig ab.
  6. Ziehen lassen: Lasse den Rotkohl vor dem Servieren noch etwas ziehen. So können sich die Aromen optimal entfalten.

Tipp: Je länger der Rotkohl schmort, desto besser wird er. Du kannst ihn also problemlos schon am Vortag zubereiten und vor dem Servieren aufwärmen. Und keine Sorge, wenn er beim Schmoren etwas Farbe verliert – das ist ganz normal.

Die Schmorzeit: Wie lange muss der Rotkohl kochen?

Die Schmorzeit hängt von der Dicke der Rotkohlstreifen und der gewünschten Konsistenz ab. In der Regel dauert es etwa 1-1,5 Stunden, bis der Rotkohl weich ist. Wer es lieber etwas bissfester mag, kann die Schmorzeit verkürzen. Und wer es besonders eilig hat, kann den Rotkohl auch im Schnellkochtopf zubereiten. Hier reichen oft schon 20-30 Minuten Garzeit.

Die Säure: Wie bekomme ich den perfekten Säuregrad?

Der Säuregrad ist entscheidend für den Geschmack des Rotkohls. Er sollte weder zu sauer noch zu süß sein. Mit Essig und Zucker kannst du den Säuregrad ganz einfach regulieren. Taste dich langsam heran und probiere den Rotkohl während des Schmorens immer wieder. Wenn er zu sauer ist, gib etwas Zucker hinzu. Wenn er zu süß ist, füge etwas Essig hinzu.

Die Konsistenz: Wie wird der Rotkohl schön weich?

Damit der Rotkohl schön weich wird, ist eine ausreichend lange Schmorzeit wichtig. Außerdem solltest du darauf achten, dass er genügend Flüssigkeit hat. Wenn er zu trocken wird, kannst du etwas Wasser oder Brühe hinzufügen. Und wenn du es besonders eilig hast, kannst du den Rotkohl auch mit einem Schuss Natron weicher machen. Aber Vorsicht: Natron kann den Geschmack verändern!

Das Servieren: So präsentierst du den Rotkohl stilvoll

Der Rotkohl ist fertig – jetzt geht es ans Servieren! Er passt hervorragend zu klassischen Weihnachtsgerichten wie Gans, Ente oder Wild. Aber auch zu vegetarischen Gerichten wie Kartoffelklößen oder Maronenbraten ist er eine tolle Beilage. Und wer es gerne etwas moderner mag, kann den Rotkohl auch als Füllung für Knödel oder als Topping für Burger verwenden.

Tipp: Richte den Rotkohl in einer schönen Schüssel an und garniere ihn mit frischen Kräutern oder gerösteten Nüssen. So wird er zum Hingucker auf dem Weihnachtstisch!

Verkaufsfördernd: Du möchtest deinen Gästen etwas Besonderes bieten? Dann serviere den Rotkohl in kleinen Gläsern oder Schälchen als Amuse-Gueule. So können sie den Geschmack schon vor dem Hauptgang genießen.

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Die Lagerung: Wie lange hält sich der Rotkohl?

Gekochter Rotkohl hält sich im Kühlschrank etwa 3-4 Tage. Er schmeckt sogar noch besser, wenn er etwas durchgezogen ist. Du kannst ihn auch problemlos einfrieren. So hast du immer einen Vorrat für spontane Weihnachtsessen.

Tipp: Fülle den Rotkohl in luftdichte Behälter oder Gefrierbeutel, bevor du ihn einfrierst. So verhinderst du Gefrierbrand und sorgst dafür, dass er seinen Geschmack behält.

FAQ: Die 10 häufigsten Fragen zur Rotkohl-Zubereitung

Kann ich Rotkohl auch ohne Zucker zubereiten?

Ja, das ist möglich. Du kannst den Zucker durch andere Süßungsmittel wie Honig, Ahornsirup oder Agavendicksaft ersetzen. Oder du verzichtest ganz darauf und verwendest stattdessen mehr Äpfel oder andere süße Zutaten.

Kann ich den Rotkohl auch im Backofen zubereiten?

Ja, das geht auch. Gib den Rotkohl in eine Auflaufform, bedecke ihn mit Alufolie und backe ihn bei 180 Grad Celsius etwa 1-1,5 Stunden im Backofen. Rühre ihn dabei regelmäßig um.

Was mache ich, wenn der Rotkohl zu bitter schmeckt?

Ein bitterer Geschmack kann durch bestimmte Inhaltsstoffe des Rotkohls entstehen. Um ihn zu mildern, kannst du etwas Zucker, Essig oder Zitronensaft hinzufügen. Oder du verwendest eine süßere Apfelsorte.

Kann ich den Rotkohl auch vegan zubereiten?

Ja, das ist ganz einfach. Ersetze einfach das tierische Fett durch Pflanzenöl oder Margarine und verwende veganen Zucker. Ansonsten kannst du dich an das klassische Rezept halten.

Welche Gewürze passen am besten zu Rotkohl?

Neben den Klassikern wie Lorbeer, Nelken, Wacholder und Piment passen auch Zimt, Sternanis, Orangenschalen, Ingwer und Chili gut zu Rotkohl. Experimentiere einfach und finde deine Lieblingsmischung!

Wie bekomme ich den Rotkohl schön rot?

Die rote Farbe des Rotkohls wird durch Anthocyane verursacht. Diese Farbstoffe sind säureempfindlich. Um die Farbe zu erhalten, solltest du den Rotkohl mit Essig oder Zitronensaft zubereiten. Auch die Zugabe von einem Stück Apfel oder einer Prise Natron kann helfen.

Kann ich den Rotkohl auch im Thermomix zubereiten?

Ja, das geht ganz einfach. Es gibt viele Thermomix-Rezepte für Rotkohl. Gib einfach „Rotkohl Thermomix“ in die Suchmaschine ein.

Wie kann ich den Rotkohl verfeinern?

Du kannst den Rotkohl mit vielen verschiedenen Zutaten verfeinern. Beliebte Optionen sind Preiselbeeren, Rosinen, Nüsse, Speckwürfel, Rotwein oder Balsamico-Essig.

Was passt als Beilage zu Rotkohl?

Rotkohl passt hervorragend zu Fleischgerichten wie Gans, Ente, Wild oder Schweinebraten. Aber auch zu vegetarischen Gerichten wie Kartoffelklößen, Maronenbraten oder Semmelknödeln ist er eine tolle Beilage.

Kann ich Rotkohl auch grillen?

Ja, du kannst Rotkohl auch grillen. Schneide ihn dafür in dicke Scheiben, bestreiche ihn mit Öl und grille ihn bei mittlerer Hitze, bis er weich ist. Du kannst ihn auch in Alufolie wickeln und auf den Grill legen.

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