Wie kocht man gefüllten Braten zu Weihnachten?

Wie kocht man gefüllten Braten zu Weihnachten?

Der perfekte gefüllte Braten zu Weihnachten gelingt durch sorgfältige Vorbereitung, die Wahl hochwertiger Zutaten, die richtige Füllung, schonendes Anbraten und anschließendes langsames Garen im Ofen. So wird das Festtagsessen zum unvergesslichen Genuss.

Weihnachten – eine Zeit der Besinnlichkeit, der Wärme und natürlich des köstlichen Essens. Im Mittelpunkt vieler Festtagsmenüs steht ein saftiger, aromatischer Braten, der mit einer raffinierten Füllung veredelt wird. Doch wie gelingt der perfekte gefüllte Braten, der Familie und Freunde begeistert? Keine Sorge, mit unseren Tipps und Tricks wird Ihr Weihnachtsbraten zum absoluten Highlight!

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Die Wahl des richtigen Bratens: Welches Fleisch eignet sich am besten?

Die Grundlage für einen gelungenen gefüllten Braten ist die Auswahl des passenden Fleisches. Hier einige beliebte Optionen:

  • Schweinebraten: Ein Klassiker, der sich hervorragend füllen lässt. Besonders geeignet sind Stücke aus der Keule oder dem Rücken. Achten Sie auf eine schöne Fettschicht, die den Braten saftig hält.
  • Rinderbraten: Für Liebhaber kräftiger Aromen ist ein Rinderbraten eine ausgezeichnete Wahl. Hier bieten sich Stücke aus der Keule, der Oberschale oder der Nuss an. Achten Sie auf eine gute Marmorierung, die dem Fleisch Geschmack verleiht.
  • Lammbraten: Ein Lammbraten ist eine edle Alternative, die besonders gut zu mediterranen Füllungen passt. Ideal sind Stücke aus der Keule oder dem Rücken.
  • Geflügelbraten: Ob Ente, Gans oder Truthahn – Geflügelbraten sind zu Weihnachten sehr beliebt. Sie lassen sich wunderbar mit fruchtigen oder herzhaften Füllungen kombinieren.

Unser Tipp: Fragen Sie Ihren Metzger nach Fleisch aus artgerechter Haltung. Das schmeckt nicht nur besser, sondern ist auch nachhaltiger.

Die richtige Vorbereitung des Fleisches

Bevor es ans Füllen geht, muss das Fleisch vorbereitet werden. Spülen Sie den Braten unter kaltem Wasser ab und tupfen Sie ihn gründlich trocken. Entfernen Sie eventuelle Sehnen und überschüssiges Fett. Nun können Sie den Braten entweder selbst aufschneiden, um eine Tasche für die Füllung zu schaffen, oder Sie lassen dies direkt von Ihrem Metzger erledigen. Achten Sie darauf, dass die Tasche groß genug ist, um ausreichend Füllung aufzunehmen, aber nicht zu dünnwandig, damit der Braten beim Füllen nicht reißt.

Die perfekte Füllung: Kreative Ideen für jeden Geschmack

Die Füllung ist das Herzstück eines jeden gefüllten Bratens. Sie verleiht dem Fleisch nicht nur zusätzlichen Geschmack, sondern sorgt auch für eine saftige Konsistenz. Hier sind einige inspirierende Ideen für Ihre Weihnachtsbraten-Füllung:

  • Klassisch-deftig: Eine Füllung aus altbackenen Brötchen, Speck, Zwiebeln, Kräutern und Eiern ist ein bewährter Klassiker. Verfeinern Sie die Füllung mit geriebenem Käse oder Maronen für einen besonderen Twist.
  • Fruchtig-süß: Trockenfrüchte wie Aprikosen, Pflaumen oder Cranberries verleihen der Füllung eine feine Süße und eine angenehme Konsistenz. Kombinieren Sie die Früchte mit Nüssen, Äpfeln und Gewürzen wie Zimt und Nelken für ein weihnachtliches Aroma.
  • Mediterran: Oliven, getrocknete Tomaten, Kapern, Knoblauch und frische Kräuter wie Rosmarin und Thymian bringen mediterranes Flair auf den Tisch. Verfeinern Sie die Füllung mit Feta-Käse oder Mozzarella für eine cremige Note.
  • Pilz-Variationen: Eine Füllung aus verschiedenen Pilzsorten wie Champignons, Steinpilzen und Kräuterseitlingen ist ein wahrer Gaumenschmaus. Braten Sie die Pilze mit Zwiebeln und Knoblauch an und verfeinern Sie die Füllung mit frischer Petersilie und einem Schuss Sherry.

Unser Tipp: Experimentieren Sie mit verschiedenen Zutaten und Gewürzen, um Ihre ganz persönliche Lieblingsfüllung zu kreieren. Achten Sie darauf, dass die Füllung nicht zu feucht ist, da sie sonst den Braten durchweichen kann.

Die Zubereitung der Füllung: So gelingt sie garantiert

Die Zubereitung der Füllung ist denkbar einfach. Schneiden Sie alle Zutaten in kleine Würfel und vermischen Sie sie in einer Schüssel. Würzen Sie die Füllung großzügig mit Salz, Pfeffer und Ihren Lieblingskräutern. Wenn Sie altbackene Brötchen verwenden, weichen Sie diese vorher in Milch oder Brühe ein und drücken Sie sie anschließend gut aus. Für eine bessere Bindung können Sie ein oder zwei Eier hinzufügen.

Das Füllen des Bratens: So bleibt er in Form

Nun geht es ans Füllen des Bratens. Füllen Sie die vorbereitete Tasche vorsichtig mit der Füllung. Achten Sie darauf, dass die Füllung gut verteilt ist und keine Luftlöcher entstehen. Verschließen Sie die Öffnung entweder mit Küchengarn oder mit Rouladennadeln. So verhindern Sie, dass die Füllung beim Braten herausquillt.

Unser Tipp: Füllen Sie den Braten nicht zu voll, da er sich beim Braten noch ausdehnt. Lassen Sie etwas Spielraum, damit die Füllung nicht herausplatzt.

Das Anbraten des Bratens: Für eine schöne Kruste

Das Anbraten des Bratens ist ein wichtiger Schritt für eine schöne Kruste und einen intensiven Geschmack. Erhitzen Sie etwas Öl oder Butterschmalz in einem Bräter und braten Sie den Braten von allen Seiten goldbraun an. So schließen sich die Poren des Fleisches und der Saft bleibt im Inneren erhalten.

Das Garen im Ofen: So wird der Braten saftig und zart

Nach dem Anbraten kommt der Braten in den vorgeheizten Ofen. Die Garzeit hängt von der Größe des Bratens und der Fleischsorte ab. Als Faustregel gilt: Pro Kilogramm Fleisch etwa eine Stunde Garzeit bei 160-180 Grad Celsius. Übergießen Sie den Braten während des Garens regelmäßig mit Bratensaft, um ihn saftig zu halten.

Unser Tipp: Verwenden Sie ein Bratenthermometer, um die Kerntemperatur des Bratens zu überprüfen. So können Sie sicherstellen, dass der Braten perfekt gegart ist. Die ideale Kerntemperatur variiert je nach Fleischsorte:

  • Schweinebraten: 75-80 Grad Celsius
  • Rinderbraten: 60-65 Grad Celsius (medium rare), 70-75 Grad Celsius (medium), 80-85 Grad Celsius (well done)
  • Lammbraten: 60-65 Grad Celsius (medium rare), 70-75 Grad Celsius (medium)
  • Geflügelbraten: 80-85 Grad Celsius

Die Ruhephase: Zeit für Entspannung

Nach dem Garen sollte der Braten noch etwa 10-15 Minuten ruhen, bevor Sie ihn anschneiden. So kann sich der Fleischsaft im Inneren verteilen und der Braten wird besonders saftig. Decken Sie den Braten während der Ruhephase mit Alufolie ab, um ihn warm zu halten.

Die perfekte Soße: Das i-Tüpfelchen für Ihren Braten

Eine leckere Soße ist das i-Tüpfelchen für jeden Braten. Gießen Sie den Bratensaft nach dem Garen in einen Topf und kochen Sie ihn mit etwas Rotwein oder Brühe auf. Binden Sie die Soße mit etwas Speisestärke oder Mehlschwitze und würzen Sie sie mit Salz, Pfeffer und Ihren Lieblingskräutern. Verfeinern Sie die Soße nach Belieben mit Sahne, Preiselbeeren oder einem Schuss Balsamico-Essig.

Beilagen: Die perfekte Ergänzung zum gefüllten Braten

Ein gefüllter Braten schmeckt am besten mit den passenden Beilagen. Hier einige Vorschläge:

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  • Kartoffelklöße oder Semmelknödel
  • Rotkohl oder Rosenkohl
  • Bohnen oder Erbsen
  • Salat

Unser Tipp: Servieren Sie zu Ihrem Braten einen passenden Wein. Ein kräftiger Rotwein passt hervorragend zu Rind- und Lammbraten, während ein leichterer Rotwein oder ein trockener Weißwein gut zu Schweine- und Geflügelbraten harmoniert.

Eine festliche Tischdekoration: Das Auge isst mit

Zu einem gelungenen Weihnachtsessen gehört auch eine festliche Tischdekoration. Decken Sie den Tisch mit einer schönen Tischdecke und edlem Geschirr. Dekorieren Sie den Tisch mit Kerzen, Tannenzweigen, Christbaumkugeln und anderen weihnachtlichen Accessoires. So schaffen Sie eine stimmungsvolle Atmosphäre, in der sich Ihre Gäste wohlfühlen.

FAQ – Ihre Fragen rund um den gefüllten Braten

Kann ich den Braten vorbereiten?

Ja, Sie können den Braten und die Füllung am Vortag zubereiten und getrennt im Kühlschrank aufbewahren. Füllen Sie den Braten dann kurz vor dem Anbraten. So sparen Sie Zeit und Stress am Weihnachtstag.

Welche Kräuter passen gut zu einem gefüllten Braten?

Das hängt von der Fleischsorte und der Füllung ab. Zu Schweinebraten passen beispielsweise Majoran, Thymian und Salbei gut, während zu Rinderbraten Rosmarin, Thymian und Lorbeerblätter gut harmonieren. Bei Lammbraten können Sie auch Minze und Oregano verwenden.

Wie verhindere ich, dass der Braten trocken wird?

Achten Sie darauf, den Braten nicht zu lange zu garen. Verwenden Sie ein Bratenthermometer, um die Kerntemperatur zu überprüfen. Übergießen Sie den Braten während des Garens regelmäßig mit Bratensaft und lassen Sie ihn nach dem Garen ruhen.

Kann ich den Braten auch im Römertopf zubereiten?

Ja, das ist eine gute Möglichkeit, um den Braten besonders saftig zu machen. Wässern Sie den Römertopf vor der Verwendung gründlich und legen Sie den Braten zusammen mit der Füllung hinein. Die Garzeit verlängert sich dadurch etwas.

Was mache ich, wenn die Soße zu dünn ist?

Sie können die Soße mit etwas Speisestärke oder Mehlschwitze binden. Rühren Sie die Speisestärke oder Mehlschwitze in etwas kaltem Wasser an und geben Sie sie dann unter Rühren in die kochende Soße. Lassen Sie die Soße kurz aufkochen, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

Kann ich den Braten auch ohne Füllung zubereiten?

Ja, natürlich. Auch ein Braten ohne Füllung kann sehr lecker sein. Würzen Sie das Fleisch einfach mit Salz, Pfeffer und Ihren Lieblingskräutern und braten Sie es wie gewohnt an und garen Sie es im Ofen.

Welche Alternativen gibt es zu Fleisch?

Für Vegetarier und Veganer gibt es zahlreiche Alternativen zu Fleischbraten. Sie können beispielsweise einen gefüllten Kürbis, eine gefüllte Paprika oder einen Nussbraten zubereiten. Auch Tofu- oder Seitanbraten sind eine leckere Option.

Wie lange ist der Braten haltbar?

Im Kühlschrank ist der Braten etwa 2-3 Tage haltbar. Achten Sie darauf, den Braten luftdicht zu verpacken. Sie können den Braten auch einfrieren. So ist er mehrere Monate haltbar.

Wie wärme ich den Braten wieder auf?

Den Braten können Sie im Backofen, in der Mikrowelle oder in der Pfanne wieder aufwärmen. Im Backofen dauert es etwas länger, dafür wird der Braten gleichmäßiger warm. In der Mikrowelle geht es schneller, aber der Braten kann dabei etwas trocken werden. In der Pfanne können Sie den Braten in Scheiben anbraten.

Was mache ich mit den Resten vom Braten?

Aus den Resten vom Braten können Sie viele leckere Gerichte zubereiten. Verwenden Sie das Fleisch beispielsweise für ein Sandwich, einen Salat, eine Suppe oder eine Quiche. Auch als Füllung für Tortillas oder Tacos eignet sich das Fleisch hervorragend.

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