Wie bereitet man Weihnachtsbraten ohne Fett zu?

Wie bereitet man Weihnachtsbraten ohne Fett zu?

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Ein saftiger, aromatischer Weihnachtsbraten ohne schlechtes Gewissen? Ja, das ist möglich! Indem Sie mageres Fleisch wählen, überschüssiges Fett entfernen, auf schonende Zubereitungsmethoden setzen und mit raffinierten Marinaden und Gewürzen arbeiten, zaubern Sie ein Festtagsessen, das nicht nur köstlich schmeckt, sondern auch Ihre Gesundheit und Figur im Blick behält.

Die Weihnachtszeit ist eine Zeit des Genusses, der Freude und des Beisammenseins. Doch oft verbinden wir diese festliche Periode auch mit üppigen Mahlzeiten, die reich an Fett und Kalorien sind. Wer jedoch auf seine Gesundheit achten möchte, muss nicht auf den traditionellen Weihnachtsbraten verzichten. Mit einigen Tricks und Kniffen lässt sich ein köstliches Festtagsessen zubereiten, das leicht, bekömmlich und dennoch voller Geschmack ist. Lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie, wie Sie einen unvergesslichen Weihnachtsbraten ohne Fett zaubern können!

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Die Wahl des richtigen Fleisches für einen fettarmen Weihnachtsbraten

Der Schlüssel zu einem fettarmen Weihnachtsbraten liegt in der Auswahl des Fleisches. Hier gilt: Weniger ist mehr! Greifen Sie zu mageren Fleischsorten, die von Natur aus wenig Fett enthalten. So können Sie bereits im Vorfeld einen wichtigen Beitrag zu einer gesünderen Mahlzeit leisten.

Mageres Geflügel als ideale Basis

Geflügel, insbesondere Pute und Hähnchen, sind eine ausgezeichnete Wahl für einen fettarmen Weihnachtsbraten. Achten Sie darauf, die Haut vor der Zubereitung zu entfernen, da sich hier der Großteil des Fettes befindet. Wählen Sie außerdem Brustfleisch, das magerer ist als Keulen oder Schenkel.

  • Pute: Putenbrust ist ein Klassiker für den fettarmen Weihnachtsbraten. Sie ist reich an Eiweiß und enthält wenig Fett. Achten Sie beim Kauf auf eine hohe Qualität und wählen Sie am besten Bio-Pute.
  • Hähnchen: Auch Hähnchenbrust ist eine gute Option. Sie ist preiswerter als Pute und lässt sich vielseitig zubereiten. Für einen besonders saftigen Braten können Sie das Hähnchen mit Gemüse füllen.

Schweinefleisch – magere Alternativen entdecken

Auch Schweinefleisch kann in einer fettarmen Variante auf den Tisch kommen. Hier ist es wichtig, die richtigen Stücke auszuwählen und überschüssiges Fett zu entfernen.

  • Schweinelende: Die Schweinelende ist ein besonders mageres Stück Fleisch und eignet sich hervorragend für einen fettarmen Braten. Sie ist zart und saftig und lässt sich gut mit verschiedenen Aromen kombinieren.
  • Schweinefilet: Auch Schweinefilet ist eine gute Wahl. Es ist etwas teurer als Schweinelende, aber dafür besonders zart und mager.

Rindfleisch – auf die Qualität achten

Rindfleisch kann ebenfalls eine Option für einen fettarmen Weihnachtsbraten sein, allerdings ist hier die Auswahl des richtigen Stücks besonders wichtig. Achten Sie auf magere Teilstücke und entfernen Sie vor der Zubereitung sichtbares Fett.

  • Rinderfilet: Das Rinderfilet ist das edelste und magerste Stück vom Rind. Es ist zart und saftig, aber auch relativ teuer.
  • Rinderhüfte: Die Rinderhüfte ist eine preiswertere Alternative zum Filet. Sie ist ebenfalls mager, sollte aber nicht zu lange gebraten werden, da sie sonst trocken werden kann.

Die richtige Vorbereitung: Fett reduzieren und Geschmack intensivieren

Nach der Auswahl des Fleisches ist die richtige Vorbereitung entscheidend, um einen fettarmen und dennoch geschmackvollen Weihnachtsbraten zu zaubern. Durch das Entfernen von überschüssigem Fett und das Marinieren des Fleisches können Sie den Geschmack intensivieren und gleichzeitig den Fettgehalt reduzieren.

Überschüssiges Fett entfernen – der erste Schritt zum fettarmen Braten

Bevor Sie mit der Zubereitung beginnen, sollten Sie überschüssiges Fett vom Fleisch entfernen. Schneiden Sie sichtbare Fettstücke ab und entfernen Sie die Haut bei Geflügel. So reduzieren Sie den Fettgehalt des Bratens erheblich.

Marinaden – der Schlüssel zu mehr Geschmack und Zartheit

Eine gute Marinade ist das A und O für einen geschmackvollen und zarten Weihnachtsbraten. Sie dringt tief in das Fleisch ein, macht es saftiger und verleiht ihm eine besondere Note. Verwenden Sie fettarme Zutaten wie Zitronensaft, Essig, Kräuter, Gewürze und Gemüsebrühe, um eine köstliche Marinade zu kreieren.

Beispiele für leckere Marinaden:

  • Kräutermarinade: Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauch, Rosmarin, Thymian, Salbei
  • Senfmarinade: Senf, Honig, Essig, Olivenöl, Pfeffer
  • Joghurtmarinade: Joghurt, Knoblauch, Ingwer, Currypulver, Zitronensaft

Lassen Sie das Fleisch mindestens 2 Stunden, besser noch über Nacht, in der Marinade ziehen. So kann es die Aromen optimal aufnehmen.

Schonende Zubereitungsmethoden für einen fettarmen Weihnachtsbraten

Die Art der Zubereitung hat einen großen Einfluss auf den Fettgehalt und den Geschmack des Bratens. Schonende Methoden wie Garen im Ofen, Dämpfen oder Niedrigtemperaturgaren sind ideal, um einen fettarmen und saftigen Weihnachtsbraten zu zaubern.

Garen im Ofen – der Klassiker in fettarmer Variante

Das Garen im Ofen ist eine klassische Methode, um einen Weihnachtsbraten zuzubereiten. Um den Fettgehalt zu reduzieren, können Sie den Braten auf einem Rost oder in einem Bräter mit Gemüsebett garen. So tropft das Fett ab und der Braten wird nicht im eigenen Fett geschmort.

Tipps für einen saftigen Braten aus dem Ofen:

  • Verwenden Sie einen Bratschlauch oder eine Bratfolie, um den Braten vor dem Austrocknen zu schützen.
  • Übergießen Sie den Braten regelmäßig mit Bratensaft oder Gemüsebrühe.
  • Garen Sie den Braten bei niedriger Temperatur (ca. 160°C) für eine längere Zeit.

Dämpfen – die schonendste Methode

Das Dämpfen ist eine besonders schonende Methode, um Fleisch zuzubereiten. Dabei wird das Fleisch im Dampf gegart, wodurch es besonders zart und saftig bleibt. Diese Methode eignet sich besonders gut für Geflügel und Fisch.

Niedrigtemperaturgaren – für ein besonders zartes Ergebnis

Das Niedrigtemperaturgaren ist eine Methode, bei der das Fleisch bei sehr niedriger Temperatur (ca. 80°C) über einen längeren Zeitraum gegart wird. Dadurch wird das Fleisch besonders zart und saftig. Diese Methode eignet sich besonders gut für größere Fleischstücke wie Rinderbraten oder Schweinebraten.

Die perfekte Würzung – Aromenvielfalt ohne Reue

Eine raffinierte Würzung ist das i-Tüpfelchen für einen gelungenen Weihnachtsbraten. Verwenden Sie frische Kräuter, Gewürze und Gemüse, um dem Braten eine besondere Note zu verleihen. Verzichten Sie auf fettreiche Saucen und verwenden Sie stattdessen eine leichte Soße auf Basis von Gemüsebrühe oder Rotwein.

Kräuter und Gewürze – die Basis für ein aromatisches Geschmackserlebnis

Frische Kräuter und Gewürze sind unverzichtbar für einen aromatischen Weihnachtsbraten. Verwenden Sie Klassiker wie Rosmarin, Thymian, Salbei, Knoblauch, Pfeffer und Paprika oder experimentieren Sie mit exotischen Gewürzen wie Curry, Ingwer oder Chili.

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Gemüse – für mehr Geschmack und Saftigkeit

Gemüse ist nicht nur eine gesunde Beilage, sondern auch eine tolle Möglichkeit, den Braten geschmacklich zu verfeinern. Verwenden Sie Zwiebeln, Karotten, Sellerie, Lauch oder Paprika, um dem Braten eine besondere Note zu verleihen. Das Gemüse kann entweder als Gemüsebett unter den Braten gelegt oder in der Marinade verwendet werden.

Leichte Soßen – Genuss ohne schlechtes Gewissen

Eine leichte Soße rundet den Weihnachtsbraten perfekt ab. Verwenden Sie Gemüsebrühe, Rotwein oder Tomatenmark als Basis und verfeinern Sie die Soße mit Kräutern, Gewürzen und einem Schuss Essig oder Zitronensaft. Verzichten Sie auf fettreiche Sahne oder Butter.

Serviervorschläge und Beilagen für einen leichten Weihnachtsbraten

Ein leichter Weihnachtsbraten verdient auch leichte Beilagen. Servieren Sie den Braten mit frischem Gemüse, Salat, Kartoffeln oder Reis. Verzichten Sie auf fettreiche Beilagen wie Knödel oder Spätzle.

  • Gemüse: Gedünstetes Gemüse, Rohkostsalat, Ofengemüse
  • Kartoffeln: Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Kartoffelpüree (fettarm)
  • Reis: Naturreis, Basmatireis

Verzichten Sie auf fettreiche Dips und Saucen. Servieren Sie stattdessen Kräuterquark, Joghurt-Dip oder eine leichte Vinaigrette zum Salat.

FAQ – Die häufigsten Fragen zum fettarmen Weihnachtsbraten

Welches Fleisch eignet sich am besten für einen fettarmen Weihnachtsbraten?

Mageres Geflügel wie Putenbrust oder Hähnchenbrust ist ideal. Auch magere Stücke vom Schwein (Schweinelende, Schweinefilet) oder Rind (Rinderfilet, Rinderhüfte) sind geeignet, wenn man sichtbares Fett entfernt.

Wie kann ich den Braten saftig halten, ohne Fett hinzuzufügen?

Marinaden sind der Schlüssel! Sie machen das Fleisch zarter und saftiger. Auch das Garen im Bratschlauch oder das regelmäßige Übergießen mit Bratensaft oder Gemüsebrühe helfen.

Welche Marinade ist die beste für einen fettarmen Braten?

Es gibt viele Möglichkeiten! Eine Kräutermarinade (Olivenöl, Zitrone, Kräuter), eine Senfmarinade (Senf, Honig, Essig) oder eine Joghurtmarinade (Joghurt, Knoblauch, Curry) sind gute Optionen.

Kann ich auch eine fettarme Soße zum Braten machen?

Ja, unbedingt! Verwenden Sie Gemüsebrühe, Rotwein oder Tomatenmark als Basis und verfeinern Sie die Soße mit Kräutern, Gewürzen und einem Schuss Essig oder Zitrone. Verzichten Sie auf Sahne oder Butter.

Welches Gemüse passt gut zu einem fettarmen Weihnachtsbraten?

Zwiebeln, Karotten, Sellerie, Lauch, Paprika und andere Gemüsesorten passen hervorragend. Sie können das Gemüse als Gemüsebett unter den Braten legen oder in der Marinade verwenden.

Wie lange sollte ich den Braten marinieren?

Mindestens 2 Stunden, besser noch über Nacht. So kann das Fleisch die Aromen optimal aufnehmen.

Bei welcher Temperatur sollte ich den Braten garen?

Garen Sie den Braten bei niedriger Temperatur (ca. 160°C) für eine längere Zeit. So bleibt er saftig und zart.

Kann ich den Braten auch in der Mikrowelle zubereiten?

Die Zubereitung in der Mikrowelle ist nicht empfehlenswert, da der Braten dadurch trocken werden kann.

Welche Beilagen passen gut zu einem fettarmen Weihnachtsbraten?

Gemüse, Salat, Kartoffeln (Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, fettarmes Kartoffelpüree) oder Reis sind gute Optionen. Verzichten Sie auf fettreiche Beilagen wie Knödel oder Spätzle.

Wie kann ich den Braten am besten aufbewahren?

Bewahren Sie den Braten im Kühlschrank auf und verbrauchen Sie ihn innerhalb von 2-3 Tagen.

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