Wie backt man klassische Weihnachtsplätzchen?

Wie backt man klassische Weihnachtsplätzchen?

Weihnachtsplätzchen backen ist eine wundervolle Tradition, die die Herzen erwärmt und den Duft von Weihnachten in jedes Zuhause bringt. Im Kern geht es darum, einen einfachen Teig aus Butter, Zucker, Eiern und Mehl zu kneten, ihn auszurollen, mit Förmchen auszustechen und im Ofen goldbraun zu backen. Doch das wahre Geheimnis liegt in der Liebe zum Detail, den feinen Gewürzen und der kreativen Verzierung, die jede Plätzchensorte einzigartig macht. Lass uns gemeinsam in die zauberhafte Welt der Weihnachtsbäckerei eintauchen!

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Die Magie der Weihnachtsbäckerei: Mehr als nur ein Rezept

Weihnachten ohne Plätzchen? Unvorstellbar! Der Duft von frisch gebackenen Köstlichkeiten weckt Kindheitserinnerungen, verbindet Generationen und schafft eine Atmosphäre der Geborgenheit. Doch das Backen von Weihnachtsplätzchen ist mehr als nur die Zubereitung eines einfachen Rezepts. Es ist ein Akt der Liebe, der Kreativität und der Vorfreude auf das Fest.

Ob zarte Vanillekipferl, würzige Zimtsterne oder fantasievoll verzierte Lebkuchen – die Vielfalt der Weihnachtsbäckerei kennt keine Grenzen. Jede Familie hat ihre eigenen Geheimrezepte, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Und jedes Plätzchen erzählt seine eigene kleine Geschichte.

Die richtige Vorbereitung: Der Schlüssel zum Erfolg

Bevor du mit dem Backen beginnst, solltest du sicherstellen, dass du alle Zutaten und Utensilien griffbereit hast. Eine gut organisierte Küche ist die halbe Miete! Hier eine kleine Checkliste:

  • Zutaten: Butter, Zucker, Eier, Mehl, Mandeln, Haselnüsse, Gewürze (Zimt, Nelken, Anis, Kardamom), Vanille, Zitronenschale, Puderzucker, Kuvertüre, Lebensmittelfarbe
  • Utensilien: Rührschüssel, Handrührgerät oder Küchenmaschine, Messbecher, Teigroller, Ausstechförmchen, Backbleche, Backpapier, Spritzbeutel, Backpinsel

Achte darauf, dass die Zutaten Zimmertemperatur haben. Besonders Butter und Eier lassen sich so besser verarbeiten und sorgen für einen geschmeidigeren Teig. Und vergiss nicht, den Ofen rechtzeitig vorzuheizen! Die richtige Temperatur ist entscheidend für das perfekte Backergebnis.

Klassische Plätzchenrezepte, die begeistern

Hier sind einige der beliebtesten Plätzchenrezepte, die auf keiner Weihnachtstafel fehlen dürfen:

Vanillekipferl: Der zarte Klassiker

Vanillekipferl sind ein Muss für jeden Plätzchenliebhaber. Ihr zarter Teig, der Duft von Vanille und die feine Puderzuckerschicht machen sie unwiderstehlich.

Zutaten:

  • 250 g Mehl
  • 180 g weiche Butter
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 80 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Den Teig portionsweise zu Rollen formen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  4. Aus den Scheiben Kipferl formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
  5. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 10-12 Minuten backen.
  6. Die noch warmen Kipferl mit Puderzucker bestreuen.

Zimtsterne: Der würzige Weihnachtsbote

Zimtsterne sind nicht nur optisch ein Hingucker, sondern auch geschmacklich ein echtes Highlight. Ihr würziger Zimtgeschmack und die knackige Glasur machen sie zu einem unvergesslichen Genuss.

Zutaten:

  • 250 g gemahlene Mandeln
  • 150 g Puderzucker
  • 2 Eiweiß
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

Für die Glasur:

  • 1 Eiweiß
  • 150 g Puderzucker
  • 1 TL Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Mandeln, Puderzucker, Eiweiß, Zimt und Salz zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Den Teig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie ca. 5 mm dick ausrollen.
  3. Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
  4. Für die Glasur Eiweiß, Puderzucker und Zitronensaft zu einer glatten Glasur verrühren.
  5. Die Sterne mit der Glasur bestreichen und im vorgeheizten Ofen bei 150°C (Ober-/Unterhitze) ca. 12-15 Minuten backen.

Spritzgebäck: Der filigrane Hingucker

Spritzgebäck ist ein wahrer Klassiker, der auf keiner Weihnachtstafel fehlen darf. Mit seiner filigranen Form und dem buttrigen Geschmack ist es ein Genuss für Groß und Klein.

Zutaten:

  • 250 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 350 g Mehl
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

  1. Butter und Zucker schaumig schlagen.
  2. Ei und Vanilleextrakt hinzufügen und verrühren.
  3. Mehl und Salz mischen und unter den Teig kneten.
  4. Den Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen.
  5. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech Rosetten oder andere Formen spritzen.
  6. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 10-12 Minuten backen.

Die Kunst der Verzierung: Verleihe deinen Plätzchen eine persönliche Note

Die Verzierung ist das i-Tüpfelchen der Weihnachtsbäckerei. Hier kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen und deine Plätzchen in kleine Kunstwerke verwandeln. Ob mit Zuckerguss, Schokolade, Streuseln oder Nüssen – deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Zuckerguss: Der Klassiker für fantasievolle Designs

Zuckerguss ist ein vielseitiges Werkzeug, mit dem du deine Plätzchen mit filigranen Mustern und bunten Farben verzieren kannst. Mit etwas Übung gelingen dir im Handumdrehen wunderschöne Verzierungen.

Zutaten:

  • Puderzucker
  • Wasser oder Zitronensaft
  • Lebensmittelfarbe (optional)

Zubereitung:

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  1. Puderzucker mit Wasser oder Zitronensaft zu einem glatten Guss verrühren.
  2. Den Guss in verschiedene Schüsseln aufteilen und mit Lebensmittelfarbe einfärben.
  3. Den Guss in Spritzbeutel füllen und die Plätzchen nach Belieben verzieren.

Schokolade: Der süße Genuss für Naschkatzen

Schokolade ist nicht nur pur ein Genuss, sondern auch als Verzierung für Plätzchen ein echter Hingucker. Ob als Überzug, zum Beträufeln oder für filigrane Muster – Schokolade verleiht deinen Plätzchen eine edle Note.

Zutaten:

  • Kuvertüre (Zartbitter, Vollmilch oder Weiße Schokolade)
  • Kokosfett (optional)

Zubereitung:

  1. Kuvertüre im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen.
  2. Bei Bedarf etwas Kokosfett hinzufügen, um die Kuvertüre flüssiger zu machen.
  3. Die Plätzchen in die Kuvertüre tauchen oder mit einem Spritzbeutel verzieren.

Streusel und Nüsse: Der bunte Mix für mehr Vielfalt

Streusel und Nüsse sind eine einfache und effektive Möglichkeit, deine Plätzchen aufzupeppen. Ob bunte Zuckerstreusel, gehackte Nüsse oder Mandelsplitter – sie verleihen deinen Plätzchen eine besondere Textur und einen zusätzlichen Geschmackskick.

Anwendung:

  1. Die Plätzchen mit Zuckerguss oder Schokolade bestreichen.
  2. Streusel oder Nüsse auf die feuchte Glasur streuen.
  3. Die Glasur trocknen lassen.

Tipps und Tricks für perfekte Weihnachtsplätzchen

Hier sind einige nützliche Tipps und Tricks, die dir helfen, perfekte Weihnachtsplätzchen zu backen:

  • Verwende hochwertige Zutaten: Der Geschmack deiner Plätzchen hängt maßgeblich von der Qualität der Zutaten ab. Verwende am besten frische Eier, hochwertige Butter und aromatische Gewürze.
  • Achte auf die richtige Teigkonsistenz: Der Teig sollte nicht zu klebrig und nicht zu trocken sein. Die richtige Konsistenz ist entscheidend für das Ausrollen und Ausstechen.
  • Kühle den Teig ausreichend: Ein gekühlter Teig lässt sich leichter ausrollen und ausstechen. Gib dem Teig ausreichend Zeit, im Kühlschrank zu ruhen.
  • Verwende Backpapier: Backpapier verhindert, dass die Plätzchen am Backblech kleben bleiben und erleichtert die Reinigung.
  • Backe die Plätzchen nicht zu lange: Die Plätzchen sollten goldbraun sein, aber nicht zu dunkel. Achte auf die Backzeit und kontrolliere die Plätzchen regelmäßig.
  • Lass die Plätzchen auskühlen: Lass die Plätzchen auf dem Backblech oder einem Kuchengitter auskühlen, bevor du sie verzierst.
  • Bewahre die Plätzchen richtig auf: Bewahre die Plätzchen in einer luftdichten Dose auf, um sie vor dem Austrocknen zu schützen.

FAQ: Häufige Fragen rund ums Plätzchenbacken

Kann ich den Teig auch schon am Vortag zubereiten?

Ja, das ist sogar empfehlenswert! Viele Teige, besonders Mürbeteige, profitieren davon, wenn sie über Nacht im Kühlschrank ruhen. So können sich die Aromen besser entfalten und der Teig lässt sich leichter verarbeiten.

Wie verhindere ich, dass die Plätzchen beim Backen hart werden?

Achte darauf, den Teig nicht zu lange zu kneten und die Plätzchen nicht zu lange zu backen. Ein zu langer Backvorgang entzieht den Plätzchen Feuchtigkeit und macht sie hart. Außerdem können zu hohe Temperaturen dazu führen, dass die Plätzchen zu schnell bräunen und austrocknen.

Welches Mehl eignet sich am besten für Weihnachtsplätzchen?

Für die meisten Weihnachtsplätzchenrezepte eignet sich Weizenmehl Type 405 oder 550 am besten. Diese Mehlsorten haben einen geringen Kleberanteil, was zu einem zarten und mürben Gebäck führt. Für Vollkornplätzchen kannst du auch Vollkornmehl verwenden, aber beachte, dass der Teig dadurch etwas fester wird.

Kann ich Butter durch Margarine ersetzen?

Grundsätzlich ja, aber der Geschmack und die Textur der Plätzchen können sich dadurch verändern. Butter verleiht den Plätzchen einen reichhaltigeren Geschmack und eine zartere Konsistenz. Wenn du Margarine verwendest, achte darauf, eine hochwertige Sorte mit einem hohen Fettanteil zu wählen.

Wie bekomme ich eine schöne, glatte Glasur?

Verwende Puderzucker von guter Qualität und siebe ihn vor der Verarbeitung. Verrühre den Puderzucker mit etwas Flüssigkeit (Wasser, Zitronensaft oder Milch) zu einem glatten Guss. Achte darauf, dass der Guss nicht zu dünnflüssig ist, sonst verläuft er zu stark. Wenn der Guss zu dick ist, gib einfach noch etwas Flüssigkeit hinzu.

Wie kann ich verhindern, dass sich die Plätzchen beim Ausstechen verformen?

Kühle den Teig ausreichend, bevor du ihn ausrollst. Bestäube die Arbeitsfläche und den Teigroller mit Mehl, um ein Ankleben zu verhindern. Rolle den Teig gleichmäßig aus und stich die Plätzchen zügig aus. Lege die ausgestochenen Plätzchen sofort auf das Backblech und backe sie.

Wie bewahre ich Weihnachtsplätzchen am besten auf, damit sie lange frisch bleiben?

Bewahre die Plätzchen in einer luftdichten Dose oder einem Behälter auf. Lege zwischen die einzelnen Schichten Backpapier, um ein Zusammenkleben zu verhindern. Lagere die Plätzchen an einem kühlen, trockenen Ort. Einige Plätzchensorten, wie z.B. Lebkuchen, werden mit der Zeit sogar noch besser, da sich die Aromen voll entfalten.

Kann ich Weihnachtsplätzchen einfrieren?

Ja, viele Weihnachtsplätzchen lassen sich gut einfrieren. Am besten geeignet sind ungefüllte und unglasierte Plätzchen. Lege die Plätzchen nebeneinander auf ein Tablett und friere sie vor. Sobald sie gefroren sind, kannst du sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose umfüllen. Vor dem Verzehr die Plätzchen langsam auftauen lassen.

Welche Gewürze passen am besten zu Weihnachtsplätzchen?

Die klassischen Weihnachts-Gewürze sind Zimt, Nelken, Anis, Kardamom und Muskatnuss. Aber auch Ingwer, Piment und Koriander können für interessante Geschmacksnuancen sorgen. Experimentiere mit verschiedenen Gewürzkombinationen und finde deine Lieblingsmischung.

Wie kann ich vegane Weihnachtsplätzchen backen?

Es gibt viele Möglichkeiten, vegane Weihnachtsplätzchen zu backen. Butter kann durch vegane Margarine oder pflanzliches Öl ersetzt werden. Eier können durch Apfelmus, Bananen oder Leinsamen-Eier ersetzt werden. Milch kann durch pflanzliche Milchalternativen wie Mandelmilch, Sojamilch oder Hafermilch ersetzt werden. Es gibt mittlerweile auch viele vegane Schokoladen und Zuckergussvarianten.

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